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Tag der Schöpfung am 17. und 18. September 2016 in Reichenbach - Wenn man will

 

Seit einigen Jahren begehen die katholische und die evangelische Kirchengemeinde zusammen den Tag der Schöpfung im September.

Dazu gehört ein Filmabend am Samstag mit einem Film zu einem ökologischen Thema und am darauf folgenden Sonntag ein ökumenischer Gottesdienst zum Tag der Schöpfung, der meist auch die Gedanken des Filmabends noch einmal aufgreift.

Die Reichenbacher Ortsgruppe des BUND mit Jürgen Kroll hat diese „Tradition“ angestoßen und gestaltet sie aktiv jedes Jahr neu in Zusammenarbeit mit den beiden Kirchengemeinden.

Dieses Mal gab es den Film: Leben mit der Energiewende 3.1 – Selber machen: Ein gut gelauntes, sehr klares Plädoyer für den eigenen Beitrag zur Energiewende, den jeder einzelne selbst leisten kann.


Regisseur Frank Farenski war selbst aus Berlin ins Reichenbacher Paul-Schneider-Haus gekommen. 

 

Seine Begeisterung für die Sache war vom ersten Moment an ansteckend und – man kann es nicht anders sagen - alle, die nicht da waren, haben eine wirklich mitreißende starke Persönlichkeit verpasst.

  

Im Film zeigte Frank Farenski, dass es inzwischen für viele Anwendungen geeignete Stromspeicher gibt und mobile Solarmodule, die nicht auf einem Hausdach fest installiert werden müssen.

 

Er berichtete über die vielfältigen guten Erfahrungen, die Bürger mit der Erzeugung alternativer Energien aus Solarenergie, Windkraft und Biogas gemacht haben. Dass ein Löwenanteil der alternativen Energien in Deutschland inzwischen von Genossenschaften erzeugt wird, ist eine Entwicklung, die die großen Stromkonzerne natürlich nicht einfach hinnehmen möchten und deswegen aktiv gegen die staatliche Förderung der alternativen Energien arbeiten. Dagegen hilft nur eins: Strom sparen und selber machen.
Der anregende und informative Abend endete in vertieftem, intensivem Gespräch der verbliebenen Zuschauer mit dem Regisseur.

 

Wenn man will, diese Aussage des Films nahm Pfarrvikar Thomas Vogel im ökumenischen Gottesdienst am Sonntag im Paul-Schneider-Haus in seine Predigt auf. „Was der Mensch sät, das wird er ernten“. Der Geist, in dem wir handeln, bestimmt das Ergebnis unseres Tuns.
Ist er von Eigennutz und Machtstreben geprägt, entsteht Leid; tragische Schicksale anderer Menschen werden dann gleichgültig als unvermeidbar in Kauf genommen. Wenn man will, kann man sich von diesem Geist abwenden, wie uns das Lied sagt, das wir gesungen haben: Gott hat uns diese Erde gegeben, er schuf sie gut, er schuf sie schön, … dass wir in ihr die Zeit bestehn.
Anschließend an diesen Jaam-Gottesdienst (Jung, alt und alle mittendrin) wurde die Gelegenheit zu Begegnung und Gespräch bei einer Tasse Kaffee ausgiebig genutzt.

Hier kann man den Film noch einmal anschauen: www.lebenmitderenergiewende.de/filme

SB

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